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Veröffentlicht am 03.05.2015 von Stefanie Loske

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Geschichte des Punk

Die Punkbewegung ist in um 1967/77 in westlichen Industriestaaten wie den USA und England entstanden. Die Hauptbewegung kam aus London. Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit unter den Jugendlichen waren die Gründung für die Entstehung.

Wer sich der Bewegung anschloss, wollte sich von der Gesellschaft ausgrenzen, um sich nicht anzupassen und die gängigen Formen, Strukturen und Normen der Gesellschaft abzulehnen.

Äußerlichkeiten als Ausdruck einer Bewegung

Die Mitglieder der Bewegung glaubten nicht an Idole oder Führer, man wollte individuell sein. Mit ihrem Aussehen und ihrem Kleidungsstil provozierten die Punks. Haare wurden gefärbt und auffällige Frisuren gemacht. Die Irokesenfrisur ist wohl die bekannteste. Kleider wurden zerschnitten, Halsbänder mit Nieten getragen und überall trug man Piercings und Tattoos. Die Äußerlichkeiten waren das hervorstechendste Merkmal zur Abgrenzung zur bürgerlichen Gesellschaft.

Punker bei den Chaostagen

Eine neue Musikrichtung entsteht

Neben der Bewegung entwickelte sich auch eine eigene Musikrichtung. Sie ist noch heute als Punkrock bekannt. Der Gesang ist schnell und rau und die Texte zeichnen sich durch sozialkritische Texte aus. Damals wollte man kein Geld damit verdienen, sondern mehr Anhänger für sich gewinnen.

Da die Bands meist aus untalentierten Musikern bestanden, die alles selbst lernen mussten, werden beim Punkrock meistens nur drei Akkorde verwendet.

Erste Punkbands, die auch schon damals bekannt waren, waren die „Sex Pistols“ und „The Clash“. In Deutschland waren es „Slime“ und „ZK“, die Vorgängerband der Toten Hosen.

Die Punks verstanden sich als Abfall der Gesellschaft, lebten diese Rolle jedoch selbstbewusst aus und schockierten damit die Öffentlichkeit. Hinter einer Fassade von Wohlstand und Demokratie kamen die Opfer des Systems hervor und trauten sich gesellschaftliche Lügen auch als diese zu benennen.

Die Musik drückte das alles kompromisslos aus.

 

Ziele der Punkbewegung

Auch wenn die Punkbewegung immer den Beinamen „No Future“ hatte, hatte sie Ziele. Diese waren nur meist von ideologischer Natur. Politisch woll(t)en die meisten Punks eine Anarchie, viele befürworten jedoch auch den Kommunismus. Sie wollen eine Zerstörung des Systems und eine daraus resultierende vollkommene Freiheit.

Veränderungen des Punk

Bis heute hat sich der Punk jedoch verändert. Er wurde kommerzieller, Ideale wurden oft verraten und verkauft. 2001 kam der Höhepunkt: Punk wurde zum Modetrend, als große Modeketten anfingen Nietengürtel zu verkaufen. Es wurde modern Kleidungsstücke zu zerschneiden und wieder zu flicken.

Auch Idole sind heute etwas Neues in der Punkszene. Man läuft mit Bildern seiner Idole auf dem Shirt herum, man sucht Idole, um ihren Lehren zu folgen. Doch dadurch ging auch ein großer Teil der damals angestrebten Individualität verloren.

Als Hauptanliegen gilt heute wohl der Antifaschismus. Die „Urpunks“ grenzen sich davon ab. Ihr primäres Ziel ist ein anderes.

Auch die Musik hat sich verändert. Viele altbekannte Punkbands sind kommerziell geworden. In den USA ist vor einiger Zeit eine neue Art von Punk entstanden. Die Musik ist professioneller geworden und es gibt viele neue Bezeichnungen für die neue Art des Punkrock wie Emopunk, Postpunk oder Neopunk.

photocredit: By Usien (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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