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Veröffentlicht am 23.06.2015 von Stefanie Loske

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Die Toten Hosen bei Nova Rock in Österreich

In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni haben Die Toten Hosen einen perfekten Festivalauftritt bei Nova Rock im österreichischen Nickelsdorf hingelegt. Als dritte deutsche Band begeisterten sie an dem Abend neben den Fantastischen Vier und Kraftklub die Massen.

Gewohnte Qualität der Toten Hosen

Wie gewohnt haben die Jungs mit ihrem Programm durch Songs ihrer gesamten Karriere geführt.

Nach dem Auftakt mit „Bonnie & Clyde“, „Liebeslied“, „Auswärtsspiel“ und „Du lebst nur einmal“ gaben sie ihren Fans im Laufe des zweistündigen Konzerts unter anderem noch ihre Hits „Hier kommt Alex“ und „Alles aus Liebe“ zum Besten.

Auch „Pushed Again“, „zehn kleine Jägermeister“, „Steh auf, wenn du am Boden bist“ und „Nur zu Besuch“ durften natürlich auch nicht fehlen. Niemand blieb an dem Abend ruhig stehen, Bengalische Feuer wurden während „Pushed Again“ geschwenkt.

Großer Andrang beim Konzert

Das Gelände war während ihres Auftrittes komplett gefüllt. Die Jungs konnten immer noch mit der Punk-Attitude glänzen, sodass selbst bei dem Überhit „An Tagen wie diesen“ alle unbefangen mitgrölen konnten.

Das Bühnenbild war minimalistisch. Lins und rechts schwenkten zwei Fahnen mit dem Motto der Band: „Bis zum bitteren Ende“. Im Hintergrund gab es Videowals auf denen man Campino und Co. Aus verschiedenen Perspektiven zeigte.

Des Öfteren hielt Campino die Kamera auch ins Publikum, um die Momente des Abends festzuhalten.

Politisches Statement

Es wurde sogar politisch, als Campino Pegida und die AFD mit Strache und der FPÖ in Österreich verglich. Er forderte zur Öffnung der Grenzen von Europa auf und spielte danach passend dazu das Protestlied „Europa“.

Der Abend war durchweg gelungen. Das Publikum bekam die altbekannten Punker zu sehen und wurde durch einen Mix von Songs aus der gesamten Karriere geführt. Die Hosen haben gezeigt, dass sie es immer noch drauf haben.

photocredit: By Die-Toten-Hosen.jpg: Michael Schillingderivative work: Parzi [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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