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Veröffentlicht am 01.11.2015 von Harry Pfliegl

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Bloodsucking Zombies from Outer Space: mehr als Horrorpunk

Was wäre eine Horrorpunk-Band ohne eine entsprechende Background-Story? Deshalb haben die Bloodsucking Zombies from Outer Space die Legende gestrickt, dass sie vom Planeten Transilvania kommen, um auf der Erde den blutigsten Rock´n Roll zu spielen, der jemals zu hören war. Die Bloodsucking Zombies selbst bezeichnen ihren musikalischen Stil als Horrorbilly.

Einflüsse und Gründung der Bloodsucking Zombies from Outer Space

Zu den Einflüssen der Bloodsucking Zombies from Outer Space gehören unter anderem die Horror-Regisseure Lucio Fulci, Tobe Hooper sowie Dario Argento und Bands wie Mad Sinn oder Nekromantix. Die Bloodsucking Zombies from Outer Space thematisieren gängige Themen von Horror-B-Movies jedoch eher auf humoristische Weise.

Gegründet wurden die Bloodsucking Zombies from Outer Space 2002 in Wien. Und schon zwei Jahre später erschien das Debütalbum See You at Disneyland, das sowohl von Fans als auch Kritikern sehr gut aufgenommen wurde. Insgesamt veröffentlichten die Bloodsucking Zombies from Outer Space bereits fünf Alben sowie ein Mini-Album namens Killer Klowns from Outer Space, das in einer limitierten Auflage von 666 exemparen erschien.

Horror mit Augenzwinkern

Dass die Bloodsucking Zombies from Outer Space das Horrorthema selbst nicht ganz ernst nehmen, zeigen sie auch in ihren Veröffentlichungen immer wieder. Beispielsweise mit der EP Mörder Blues, auf der die Bloodsucking Zombies from Outer Space mit akustischen Arrangements und Texten in wienerischem Dialekt arbeitet.

Beinahe ein Konzeptalbum

Dass sich die Bloodsucking Zombies from Outer Space eine stetig wachsende Fangemeinde erspielten, trug auch maßgeblich zur Experimentierfreude der Formation bei. Nachdem die Band 2012 zum zehnjährigen Jubiläum – nach wie vor in der originalen Besetzung – ein Best-of-Album, das teilweise neu eingespielt worden war, veröffentlichte, folgte schließlich das Album Toxic Terror Trax – Music for the Postapocalypse.

Dieses bezeichnen die Bloodsucking Zombies from Outer Space selbst als Beinahe-Konzeptalbum. Denn obwohl die Band in den 18 Songs ihre klassischen Themen Horror und Gore abarbeitet, geht sie doch musikalisch neue Wege. Beispielsweise nehmen die Bloodsucking Zombies from Outer Space Anleihen aus klassischem Rock und Blues, sie experimentieren aber auch mit Mariachi-Sounds sowie trashigen Keyboard-Melodien. Das Cover wurde von der österreichischen Tattoo-Legende Berni Luther gestaltet. Er stimmt die Fans optisch auf die Postapokalypse in einer radioaktiv verseuchten Welt ein.

Foto: www.zombie.at

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